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Pilotprojekt zur Entwicklung, Untersuchung und Darstellung von Lern- und Bildungsprozessen in Theater-/Tanz-/Filmprojekten mit Schüler/innen. Alexander Wenzlik - Spielen in der Stadt e.V. und Tom Biburger - Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB. Woher wir kommen, wohin wir gehen - Praxisforschungsprojekt - Leben lernen - Kooperationsprojekt von Spielen in der Stadt e.V. und Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB. Pilotprojekt, Entwicklung, Untersuchung, Darstellung, Lernen, Lernprozess, Bildungsprozess, Theater, Tanz, Film, Projekt, Schüler, Schülerin, Kinderkultur, Kulturelle, Bildung, Kooperation, Schule, Schulen, Kinder, Jugendarbeit, Ganztagsbildung, Partizipation, Lernen, ästhetische, Erfahrung.
Veranstaltungen — Fortbildungen
 
"PA/ Spielen in der Stadt" und "Institut für Angewandte Kulturelle Bildung" bieten im Rahmen des Praxisforschungsprojektes verschiedene Fortbildungen an:



Sa - So, 19 - 20. 01. 2008 (jeweils von 10 - 18 Uhr)
Kreativer Tanz mit » Annelie Schröder
Teilnehmerzahl: max. 15

"Kreativer Tanz - eine Einführung"

    Tanz bringt Menschen in Bewegung und Bewegung in menschliche Beziehungen. Kommunikation läuft zum größten Teil auf der körpersprachlichen Ebene ab. Mehr Erfahrung und Wissen auf diesem Gebiet bereichert nicht nur jeden persönlich, sondern erleichtert auch die Interaktion im privaten und beruflichen Umfeld. Besonders im kreativen Tanz wird auf spielerische Weise die Persönlichkeit erweitert und Veränderung in Bewegung gesetzt. Ein neu entdecktes Körperbewusstsein und spontane Möglichkeiten des Ausdrucks bringen Leib und Seele einander wieder näher, Beziehungen werden spürbar klar und echt. Theoretischer Hintergrund ist u.a. die Themenzentrierte Interaktion und die differenzierte Bewegungsbeobachtung und -analyse nach Rudolf von Laban. Sie wird durch die systemische Sichtweise menschlicher Beziehungen ergänzt, in der das Individuum und sein Umfeld wechselseitig aufeinander einwirken.

    Im Workshop wird es darum gehen, einige Grundprinzipien der Bewegungsbeobachtung und -analyse kennen zu lernen. Mit Bewegungsspielen, Tanzimprovisation und Bewegungs-gestaltungen, mithilfe von Musik und verschiedenen Materialien wird das Bewusstsein um die eigene Körpersprache, Körpersensibilität und Wahrnehmungsfähigkeit angeregt. Sowohl jede/r für sich als auch mit PartnerInnen oder in Kleingruppen werden neue, lebendige Impulse für die eigene Arbeit mit Bewegung entstehen. Zwischendurch gibt es klärende oder reflektierende Gespräche geben, so das konditionell auch Untrainierte mithalten können. Es geht im kreativen Tanz nicht um die gängigen ästhetischen Kriterien im künstlerischen Tanz, sondern eher um den Mut zur Individualität, das heißt: jede/r kann tanzen.
    Annelie Schröder geboren 1957, Pädagogin M.A., ist ausbildungsberechtigte Tanztherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin BTD, Psychotherapie (HPG), Leiterin des Institut für Bewegungsstudien und Tanztherapie, 1. Vorsitzende des Berufsverbandes der TanztherapeutInnen Deutschlands (BTD). Studium der Pädagogik, Psychologie und Theaterwissenschaften. Bewegungsbildung in Modern Contemporary Dance, Jazz, Folklore, Release-Methode und Yoga. Choreographie für Theaterprojekte. Fortbildung u.a. in Systemischer Kurztherapie, Provokativer Therapie und Systemischer Familientherapie. Seit 1988 klinisch undin freier Praxis als Tanztherapeutin und Fortbildungseiterin bzw. -dozentin tätig.


Sa - So, 16 - 17. 02. 2008 (jeweils von 10 - 18 Uhr)
Butoh mit » Stefan Maria Marb
Teilnehmerzahl: max. 20

    Der japanische Butohtanz entstand gegen Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und hat u. a. seine Wurzeln im Noh-, Kabukitheater und im deutschen Ausdruckstanz. Zusätzlich flossen schamanistische und stark rituelle Elemente in den Butohtanz ein. Charakteristisch für Butoh sind u. a. die Entindividualisierung des Körpers, die Expressivität der Gesten und Posen, die extreme Langsamkeit der Bewegungen, der Verzicht auf ein logisches Handlungsgerüst sowie die Entwicklung einer Metaphorik des Unbewussten. Gegensätzliche Bewegungsqualitäten wie schnell-langsam , weich-hart oder wild-zärtlich sind weitere Kennzeichen. Butoh ist eine einzigartige und zeitlose Sprache, in der auf die Stille gehört, auf die Leere geschaut wird.

    Stefan Maria Marb (Diplompsychologe, Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge) beschäftigt sich seit 19 Jahren mit dem japanischen Butohtanz und entwickelte seinen eigenen Stil. In seinen Kursen und Wochenendworkshops ( indoor und outdoor) werden traditionelle japanische Butohelemente ebenso vermittelt wie eigene zeitgemäße Ansätze. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der eigenen und improvisatorischen Gestaltung des Tanzes. Er ist Tänzer für nationale und internationale Kompagnien ( Ko Murobushi dance company, Man Act, Dance Energy, TASP Wien, Bayerische Staatsoper), Choreograf zahlreicher Bühnenprojekte und Tanzperformances, regelmäßig gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München ( HONG 32 I-V, Prometheus I-III, Golem I-II, LIQUID EARTH , Visions of Fire u. a.), Tanzpädagoge für Butoh mit Workshops und Kursen im In- und Ausland ( u. a. in Großbritannien, Österreich, Slowenien, Schweiz und Kroatien) und ist seit 2000 als Körper- und Bewegungstherapeut tätig.

    Elemente des Butohworkshops
  • Warm-up ( Aufwärmen des Körpers, Grundpositionen des Butoh)
  • Metamorphose
  • Atemübungen
  • Slow Walk ( Gleiten des Körpers)
  • Butoh contact
  • Improvisation



    Alle Fortbildungen finden im Haus der Jugendarbeit, Rupprechtstraße 29, 80636 München statt.
    Anmeldung für alle Fortbildungen
  • telefonisch unter: 089-52300695
  • oder per Mail: post@lebenlernen.org


In Vorbereitung für 2008:

  • Kreativer Tanz und Theater als Medien kultureller Bildung in der Kooperation mit Schule

  • Kooperation Schule - Jugend - Kultur
    Eine gemeinsame Fortbildung von Schul- und Kulturpädagogen

Das Praxisforschungsprojekt 'Leben lernen' wird von der "Pädagogischen Aktion - Spielen in der Stadt e.V." und dem "Institut für Angewandte Kulturelle Bildung e.V." durchgeführt.
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