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Pilotprojekt zur Entwicklung, Untersuchung und Darstellung von Lern- und Bildungsprozessen in Theater-/Tanz-/Filmprojekten mit Schüler/innen. Alexander Wenzlik - Spielen in der Stadt e.V. und Tom Biburger - Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB. Woher wir kommen, wohin wir gehen - Praxisforschungsprojekt - Leben lernen - Kooperationsprojekt von Spielen in der Stadt e.V. und Institut für Angewandte Kulturelle Bildung IAKB. Pilotprojekt, Entwicklung, Untersuchung, Darstellung, Lernen, Lernprozess, Bildungsprozess, Theater, Tanz, Film, Projekt, Schüler, Schülerin, Kinderkultur, Kulturelle, Bildung, Kooperation, Schule, Schulen, Kinder, Jugendarbeit, Ganztagsbildung, Partizipation, Lernen, ästhetische, Erfahrung.
Projektpraxis — Künstlerische Mittel
 
Kulturelle und künstlerische Mittel, sowie Methoden der Projektpraxis

Über den Einsatz und die Verwendung von künstlerisch-kulturellen Mitteln und Methoden erhalten die Kinder und Jugendlichen in der Projektpraxis die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen frei zu entfalten und zu ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen. So lernen sie, sich selbst, ihre Möglichkeiten und Grenzen und die ihrer Mitschüler einzuschätzen und zu respektieren. Durch die verschiedenen kulturellen, künstlerischen und spielerischen Ausdrucksmittel wird in Partner- und Gruppenübungen das Soziale Lernen und Toleranz unter den Kulturen gefördert. Im Vordergrund des Projektes stehen nicht Leistungen oder Ergebnisse, die produziert werden sollen, sondern die Förderung von Kreativität, von eigentätigen und eigenverantwortlichen Lern- und Bildungsprozessen sowie das soziale Miteinander in der Gruppe durch:

    Spiel

    Spiel ist die zentrale Ressource kindlicher Weltaneignung. Ungeachtet dessen, ob es sich um Schule oder das kulturpädagogische Feld innerhalb der Jugendhilfe, um Kunst oder Kultur handelt, kommt spielerischen Methoden in Lern- und Bildungsprozessen eine entscheidende Bedeutung zu. Unter Berufung auf die "International Play Assoziation" erachten wir Spiel und die kreative Partizipation von Kindern als elementar wichtig für unsere Gesellschaft und als nachhaltige Investition in die Zukunft. In diesem Sinne stehen ein spielerischer Umgang mit den eingesetzten Kunstformen und eine spielerische Auseinandersetzung mit den Projektinhalten und -themen klar im Vordergrund des künstlerisch-pädagogischen Arbeitens innerhalb des Projekts.

    Themenzentrierte Interaktion

    In den Projekten wird nach der Methodik des Gruppenverfahrens der "Themenzentrierten Interaktion" gearbeitet, um eine Atmosphäre des gegenseitigen Wohlwollens zu schaffen, in der ein gemeinsames und konstruktives Arbeiten am Thema im Sinne einer lebendigen Lernkultur möglich wird. Ziel ist es, über die jeweilige Kunstform und die Arbeit an einem Thema einer dynamischen Balance zwischen "Ich", "Wir" und "Thema" näher zu kommen, was wir als Grundvoraussetzung von gelingenden Bildungsprozessen erachten.

    Tanz, Theater, Film

    Die gestalterischen und eigentätigen Prozesse, die durch die kreative Tanz-, Musik-, und Theaterarbeit in Gang gesetzt werden, sollen das Lern- und Sozialverhalten der Einzelnen in der Projektgruppe fördern, nach dem Motto: "Wo Menschen miteinander tanzen, erziehen und bilden sie sich selbst." Im Kreativen Tanz wie im Schauspiel werden mittels Bewegungsspielen und -gestaltung sowie Improvisation, Körpersensibilität und Bewegungsbewusstsein vermittelt. Die Teilnehmer werden spielerisch an die Grundformen der Bewegung und des Theaters (Körper, Raum, Form, Antrieb, Ausdruck, Reaktion, Gegenreaktion) herangeführt. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Bewegungs- und Aktionsmöglichkeiten sowie körperliche und musikalische Ausdrucksformen zu entwickeln. Theater und in spezifischer Form Film sind "universelle" Möglichkeiten, die Bewegungs- und Körpersprache zusammenzuführen und durch eigenen Text sowie soziales Handeln zu  erweitern und zu einer Ganzheit auszubilden. Szenische Arbeit und Rollenspiel auf der Bühne und Filmarbeit im konkreten kulturellen Umfeld der Schüler können direkt die Erfahrungswelten und Themen, die Kinder und Jugendlichen interessieren, aufgreifen. Aus ihnen entstehen Ideen und Geschichten, die nach selbst bestimmtem Interesse und individuellem Talent, mit verschiedenen künstlerisch-kulturellen Ausdrucksmöglichkeiten erzählt werden.


Ausführlichere Informationen in der   » Gesamtkonzeption (PDF)

Das Praxisforschungsprojekt 'Leben lernen' wird von der "Pädagogischen Aktion - Spielen in der Stadt e.V." und dem "Institut für Angewandte Kulturelle Bildung e.V." durchgeführt.
Institut für Angewandte Kulturelle Bildung e.V. Pädagogischen Aktion - Spielen in der Stadt e.V. Nutzungsbedingungen & Haftungsausschluss
Impressum

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Spielen in der Stadt, Bayern, München, Kinderkultur, Kulturelle Bildung, Kooperation mit Schulen, offene Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Bildungslandschaft, Spielräume, Ganztagsbildung, Partizipation, Eigentätigkeit, Lernen mit allen Sinnen, ästhetische Bildung, Erfahrung, Bewegung, Basteln und Bauen, Malen, Wasserspiele, Kreativer Tanz, Gesundheit, Kunst, Kultur, Schule, Kinder, Jugend